Workshop Innovation Sprint
Deutsche Unternehmen haben zu lange optimiert, was mal funktioniert hat. Jetzt zahlen sie den Preis dafür, nicht über das nahgedacht zu haben, was noch kommt.
Viele Organisationen wissen, dass sie innovieren müssen. Aber zwischen dem Wunsch nach Innovation und einer Maßnahme, die wirklich trägt, klafft oft ein großer Spalt. Hackathons, Design-Thinking-Workshops, Innovation Labs sind alle gut gemeint, aber oft wirkungslos, weil sie vom Alltag entkoppelt sind. Was im Workshop entsteht, überlebt den Weg zurück ins Tagesgeschäft nicht. Innovation wird zum Event, zum Theater, aber nicht zur Haltung. Die Angst vorm Scheitern und vor Fehlern blockiert Experimente, Silodenken verstellt den Blick, Hierarchien verhindern Reibung, die Innovation unbedingt braucht. Und viele Unternehmen innovieren aus der Innenperspektive heraus: Was können wir? Was wollen wir? Was passt zu unserer Strategie? Was ist schon da? Der Nutzer kommt zu spät ins Bild, oft erst beim Test eines fertigen Produkts. Das Ergebnis sind Lösungen, die technisch brillant und für Nutzer irrelevant sind.
Das Problem, das wir gemeinsam lösen
Innovation braucht vor allem eine Kombination aus Kultur, Mindset und strukturierten Prozessen. Führungskräfte müssen Zeit, Raum und psychologische Sicherheit geben und nicht auf den schnellstmöglichen ROI pochen. Die Organisation möchte jedoch gleichzeitig effizient und flexibel zu sein - ein Widerspruch, der sich oft nur sehr schwer auflösen lässt. Hier setzt der Innovation Sprint an. Gemeinsam versuchen wir Innovationsfelder auszuloten, tiefes Verständnis für neue Services und Produkte zu generieren, Denkblockaden aufzulösen und mutig den Raum für neue Ideen zu schaffen. Dieser Workshop richtet sich an Innovationsteams, Produktverantwortliche und Organisationen, die einen Innovation Sprint nicht nur durchführen, sondern wirklich ausschöpfen wollen und an alle, die verstanden haben, dass Tempo ohne Tiefe keine Innovation erzeugt.
Wie der Workshop funktioniert
Wir begleiten euren Innovation Sprint über fünf Phasen hinweg. Dabei nutzen wir LEGO Serious Play zur methodischen Klammer, die den Prozess zusammenhält:
- In der Understand-Phase bauen Teilnehmende Modelle der Nutzerwelt: ihrer Bedürfnisse, Frustrationen und unerfüllten Erwartungen. Was in Interviews oft abstrakt bleibt, wird durch das Bauen konkret und für alle sichtbar.
- In der Define-Phase verdichten wir die Erkenntnisse zu einem gemeinsamen Problemmodell. Das Team baut buchstäblich die Sprintfrage und schafft damit einen gemeinsamen Fokus, der nicht mehr wegdiskutiert werden kann.
- In der Ideate-Phase entfaltet LEGO Serious Play sein volles Potenzial. Ideen entstehen nicht durch lautes Brainstorming, sondern durch stilles Bauen und anschließendes Erzählen. Jede Idee bekommt eine Form und damit eine echte Chance, gehört zu werden.
- In der Prototype-Phase werden erste Lösungsmodelle gebaut, kombiniert und weiterentwickelt. Der haptische Prozess macht Annahmen sichtbar, Lücken erkennbar und Entscheidungen leichter bevor die teure Entwicklungsarbeit überhaupt beginnt.
- In der Test & Learn-Phase helfen die gebauten Modelle, Nutzerfeedback zu strukturieren und Erkenntnisse gemeinsam auszuwerten. Was hat funktioniert? Was nicht? Und was bedeutet das für den nächsten Schritt?
Was ihr konkret mitnehmt
Am Ende des Innovation Sprints habt ihr mehr als einen Prototypen und eine Präsentation. Ihr habt ein tiefes, gemeinsames Verständnis des Problems, nicht als Folie, sondern als geteiltes Bild, das das Team durch den gesamten Sprint getragen hat. Ihr habt Ideen, die wirklich aus dem Team kommen und nicht bloß von den Lautesten und qua Hierchie durchsetzungsfähigsten im Raum. Ihr habt einen Prototypen, hinter dem alle stehen, weil alle ihn mitgedacht haben. Ihr habt validierte oder widerlegte Annahmen, auf deren Basis ihr fundiert entscheiden könnt, wie es weitergeht. Und ihr habt ein Team, das gelernt hat, gemeinsam zu denken und das dieses Können in den nächsten Sprint mitnimmt. Zudem bieten wir an, einen gemeinsamen Innovation Funnel zu erstellen, der unter Berücksichtigung der unternehmenseigenen Rahmenbedingungen funktioniert und konkrete Entscheidungs-Gates berücksichtigt.
Für wen dieser Workshop gemacht ist
Dieser Workshop ist ideal für kleine oder mittelständische Unternehmen (KMU) sowie Abteilungen in Konzernen, die dringend auf Innovation angewiesen sind und entweder vage Geschäftsideen weiterentwickeln möchten oder neue Geschäftsfelder erschließen wollen.
Er ist der richtige nächste Schritt für Organisationen, die festgestellt haben, dass klassische Sprint-Formate in ihrem Kontext nicht die erhofften Ergebnisse liefern. Er hilft Produktverantwortlichen, die sicherstellen wollen, dass Ideen nicht an der Oberfläche bleiben sondern wirklich durchdacht, getestet und entschieden werden. Und er ist genau das Richtige für alle, die Innovation nicht als einmaliges Event verstehen, sondern als Fähigkeit, die ein Team dauerhaft entwickeln kann.

